
Als ich mit Schatz bei ebenjenem Herrn Psychiater bin, der mich vor zwei Jahre mit seiner eher unterdurchschnittlich erfolgreichen Idee, das Glüxbärchi zu wechseln, in die Psychiatrie brachte, um bei ihm einen Termin zu vereinbaren, stellt sich meine Erinnerung an den Behandlungsraum wie vermutet als entfernt dar. Zwar war ich mir vorher schon ziemlich sicher, dass der Stuhl, auf dem ich damals saß, nicht in zehn Metern Distanz zu seinem Schreibtisch steht, sehe mich aber nun bestätigt – auch wenn sich das Bild in meinem Kopf dadurch keinen Millimeter ändert.
Nachdem das jetzige, psychiatriegetestete Glüxbärchi auch aktuell tut, was es soll – wenngleich auch mit etwas weniger Schmackes als am Anfang, was immerhin der Orgasmusthematik entgegenkommt – bedarf es neben einem neuen Rezept auch belastbarer Informationen zur längerfristigen Einnahme, auch wenn ich die in meinem Kopf – natürlich – bereits wieder zu relativieren beginne.


