Ich kreiere Geheimnisse. Schaffe Abgründe und Mysterien, bleibe vage und intransparent.
Wundere mich nicht ob der Leere, dort, wo mein Innerstes sein sollte.
Licht ist, wenn man keins hat, ist es Dunkel.
Kategorie: Gedankenfetzen
Unteilbar
Leer. Als hätte ich ein Loch, aus dem Gefühle und Gedanken einfach heraussickern und nichts als ein Vakuum zurücklassen.
Abgrund
Ich starre ins Leere. Und es macht keinen Unterschied, ob ich nach Außen oder Innen blicke. Schwärze überall.
Müde
Den Finger am Abzug, die Mündung an der Schläfe. Ich bin unbesiegbar.
Antworten
Am relativen Ende einer nicht vollständig rekonstruierbaren Assoziationskette, in der es um nicht weniger als sehr existentielle Fragen geht, sammle ich Dinge, die ich mit auf eine einsame Insel – auf der die Überlebensgrundlagen vorhanden sind – nehmen würde und stelle mir plötzlich die Frage, ob ich mich denn dort mit hin nehme. Also, nehmen will, denn egal ob hypothetisch oder nicht, ich wäre in jedem Fall ja dort – im hypothetischen Fall wäre ich ja sogar vor mir da. Glaube ich. Aber darum geht es nicht, auch wenn mein Kopf sich lieber an dieser Überlegung als an der ursprünglichen Fragestellung festbeißt.
Verdichtet
Es ist ruhig hier im Außen. Dafür ist es im Innen unglaublich laut und ungeordnet und schmerzhaft und diffus. Rosa ist seltsam unpersonifiziert. Agiert in der Tiefe, versteckt und im Dunkeln.
Die Intensität von einfach allem bringt mich fast um den Verstand. Die absolute Ehrlichkeit, mit der ich den Therapeuten und mir selbst begegne, ebenfalls.