
Das unstillbare Verlangen nach Erfüllung eines jahrzehntealten Bedürfnisses erstickt nicht zum ersten Mal in einem undurchdringlichen Netz an Oberflächlichkeiten, das Schicht um Schicht meinen Geist verklebt und es unmöglich macht, so etwas wie eine echte Verbindung aufzubauen. Stattdessen überfluten mich Reize und Emotionen, die nur zum Teil meine eigenen sind, weil meine Empathie bei familiären Sendern förmlich ausrastet und mich kaum atmen lässt.
Mein Fluchtreflex bettelt um Handlungsvollmacht, während mein Kopf sein Denken zu einem immer dichteren schwarzen Loch zusammen schrumpft, meine verbale Kommunikation auf ein Minimum zurück schraubt und Stacheln ausfährt, die nur denjenigen aufspießen, der sie am wenigsten verdient und am sichersten aushält.
°Es war eine sehr schöne Woche° schreibt sie. Aber sie war ja auch nicht in meinem Kopf.