Abnorm


°Triggerwarnung°

Manche Entscheidungen müssen einfach getroffen werden. Nicht, weil man sich für oder gegen etwas entscheiden will, sondern weil… Weil halt. Und so entscheide ich mich. Suche nicht weiter nach ambulanten Therapeuten, halte Rosa weiter ein bisschen zu viel an der einen Hand und den Parasit an der anderen. Ich habe keine Lust mehr darauf, zu Warten und gehe stattdessen langsam, aber beständig, rückwärts, während ich versuche, es nach Babyvorwärtsschritten aussehen zu lassen. Auch für mich. Besonders für mich.

Zu sagen, es hat sich verselbstständigt, wird der Sache irgendwie nicht gerecht. Aber anders kann ich trotzdem nicht erklären, warum ich seit nunmehr fast 5 Wochen außerhalb der Klinik die Tage, an denen ich kein Pflaster an teilweise deutlich mehr als das verlangenden Wunden am Arm habe, im einstelligen Bereich ansiedeln muss.
Dabei bin ich meine eisenmangelbedingten Restless-Legs gerade munter vor mich hin supplementierend losgeworden, als heute wieder einmal ein Upsmoment unter der Dusche entsteht, der so nicht ganz geplant, aber auch nicht unwillkommen ist. Tiefschürfend.

1 Kommentar zu „Abnorm“

  1. Das klingt sehr bedenklich und gefährlich. Du brauchst Hilfe. Wirklich. Vielleicht war die Klinik nicht die Richtige. Möchtest du denn, dass es einfach so endet? Oder bis es zum vollständigen Zusammenbruch k kommt? Dass jemand für dich die Verantwortung übernimmt? Den Wunsch kann ich sehr verstehen. Wirklich. Ich höre deine Verzweiflung und es tut mir leid wie sehr du leidest. Wie sehe ihr leidet.

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