Licht ist, wenn man keins hat, ist es dunkel

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… hier sitze ich, Beine baumelnd, abwartend. Nichts zu fühlen ist die einzige Option, die mich so etwas wie aufrecht hält. Ich habe Angst. Angst, dass sich doch eine Träne an meiner Mauer aus Gefühllosigkeit vorbei schleicht und mich vorher zusammenbrechen lässt. Angst, mich zu verletzen, um den Druck umzulenken, weil es mich – vielleicht – etwas fühlen lässt und meine Mauer einreißt. Mit einer Klinge in der Hand wäre das keine gute Idee. Nein, ganz und garnicht.

Ich fühle mich wie bin ein Zombie, darauf wartend, dass es Mittwoch wird. Der Tag. Der Tag, an dem sich entscheidet, ob Schatz und ich damit beginnen können, die Scherben unseres Lebens wieder zusammenzusetzen, oder ob jemand nochmal mit der Planierraupe drüberfährt. Der Tag, von dem ich nicht weiß, wie ich es bis dahin schaffen soll. Der Tag, an dem ich zusammenbrechen werde, egal, wie es ausgeht.

Ich kann nicht mehr. Ich rede nicht. Ich fühle nicht. Ich funktioniere nicht und versuche, nicht nachzudenken. Ich lenke mich ab, stoße Menschen vor den Kopf, habe keine Ahnung, wie ich Montag und Dienstag arbeiten soll und strauchle heimlich vor mich hin.

2 Kommentare zu „Licht ist, wenn man keins hat, ist es dunkel“

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