Tribut

Ich will mich nicht bewegen, bitte. Ich will nicht aufstehen, nicht wach sein. Auch wenn Schlafen derzeit ist, als würde ich ein Pflaster auf ein gebrochenes Bein kleben, ist es immer noch besser, als mich so unendlich erschöpft zu fühlen.
Aber ich stehe auf und sitze nun mit einem inzwischen leeren Kaffeebecher, der seinen Job nicht besonders gut gemacht hat, auf dem Sofa. Ich könnte heulen bei dem Gedanken daran, auch nur 3 Schritte gehen zu müssen und wünsche mir, mein Körper würde einfach den Notschalter drücken und mich ausknipsen. Aber er tut es nicht, und so ich werde trotzdem nachher meiner üblichen Samstagsroutine aus Bad putzen, Staubsaugen und Einkaufen fahren nachgehen, weil alles andere undenkbar wäre.

Nicht, dass ich es währenddessen bemerkt hätte, aber jetzt weiß ich, dass ich diese Woche in der Arbeit mehr als nur übertrieben habe und auch, dass meine Kalorienbilanz irgendwie im Vergleich zu den letzten Wochen nochmal nach unten gesackt ist.

Mein Akku, meine Körperspeicher sind sowas von leer…

1 Kommentar zu „Tribut“

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