Kopf hoch

Ich staune, zu wie viel Selbstmitgefühl ich in der Lage bin. Etwas, von dem ich nicht gedacht hätte, dass ich es könnte, geschweige denn, es gut zu finden. Aber irgendetwas macht die Klinik mit mir. Irgendetwas erzeugt Resonanz in meinem Inneren, und ich wünsche mir wirklich (wirklich!), dass ich, was immer es ist, es mit nach Hause nehmen und weiter kultivieren kann.

Auf Resonanz trafen auch die Worte eines Vortrags über Depression, die ich garnicht so genau wiedergeben kann, aber deren Kernaussage mich seither beschäftigt. Depression ist nicht heilbar – aber wenn ich die Auslöser kenne, kann ich (fast, vielleicht auch ganz) symptomfrei leben. Ich weiß nicht warum, aber dieser Gedanke hilft mir viel mehr als der, dass ich Gesund werden kann. Auch wenn das Ergebnis am Ende das Selbe ist.

Und manchmal nehme ich in Gedanken Schwarz an die Hand, und wir gehen gemeinsam ein Stück. (… ein Satz, der mir beim Schreiben Tränen aufsteigen lässt…)

(die Karte auf dem Foto ist von cityproducts – ggf. unbezahlte und unaufgeforderte Werbung wg. Nennung)

1 Kommentar zu „Kopf hoch“

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