Schlafen wird überbewertet

Ich bin zum Umfallen müde. Zwar habe ich in der letzten Nacht etwas mehr geschlafen, aber trotzdem war es zu wenig. Irgendwie habe ich die Woche überstanden, aber es ist, als würde nun sämtliche Luft aus einem Ballon entweichen.
Außer Schatz wird wohl niemand gemerkt haben, wie es mir geht. Ich bin immer wieder von mir selbst erstaunt, wie hochfunktional ich bin.

Mein Kopf treibt mich in den Wahnsinn. Würde man Seiten damit beschreiben, was ich den ganzen Tag denke, wäre am Abend eine – vor Egozentrik triefende – Bibliothek gefüllt – und anschließend durch den Reißwolf gejagt. Ich habe keine Ahnung, wie ich mich fühle – garnicht! – und kann nicht aufhören, mich zu analysieren und zu zerdenken. Ich drehe mich immer schneller um mich selbst, bis ich in mein eigenes schwarzes Loch falle – also, tiefer, weil drin bin ich ja schon.

Ich ertrinke an mir selbst.

2 Kommentare zu „Schlafen wird überbewertet“

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