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Ein Flackern. Sie fand kein besseres Wort dafür, auch wenn es nur unzureichend beschrieb, was sie empfand.
Mal hell, mal dunkel, mal schnell, mal langsam. Und in einer Intensität, die sie schier verrückt machte.
Hell. Warm. Sie sah ihre Umgebung, das Grün, das Blau, einfach alles. Sie wurde fast geblendet, war aber auch euphorisiert und konnte gar nicht anders, als ihren Blick auf all das Schöne um sie herum zu richten. Intensiv, war die beste Beschreibung, die ihr dazu einfiel.
Dunkel. Kalt. Schwärze um sie herum, nur die entfernten Feuer erhellten den Horizont und zogen ihren Blick auf sich. Ihr Blick richtete sich automatisch nach Innen, auch wenn sie dort nur die eigene Dunkelheit mit fernen und nahen Feuern sah. Intensiv, wie die Helligkeit, aber durch die erzwungene Isolation noch so viel bedrohlicher.
Hell. Dunkel.
Ein ewiges und nervenzerreissendes Wechselspiel, dem sie sich hilflos ausgeliefert fühlte. Unberechenbar schien es nach seinen eigenen Regeln zu spielen – sie war nur Zuschauerin.
Und so sehr sie die Helligkeit genoss – genießen wollte – , so sehr ängstigte sie die Dunkelheit und die Erwartung derselben, so lange es hell war.
Ein Flackern. Und sie wollte, dass es endet.

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