Sie war los gesprintet, ganz und gar fokussiert und ohne Rücksicht. Weder auf sich, noch auf den Weg, den sie genommen hatte. Eigentlich war es nur eine kurze Strecke, die es galt, möglichst sicher und unbeschadet zu überwinden. Es gab sogar eine Brücke, die vom einen Ufer zum anderen führte; sie hatte sie vorher gesehen und auch darauf zugesteuert, als sie startete. Als sie noch festen Boden unter den Füßen hatte.
Doch es hatte sich verselbstständigt – sie war zu schnell gewesen, hatte die verbleibende Zeit viel zu gering eingeschätzt und war blindlings auf ihr Ziel zu gerannt, ohne auf die Brücke oder ihre Beine zu achten. Weiterlesen „35 – Abwege“