Nicht-Gedanken

Matsch im Kopf.
Gesternabend ein bisschen verletzt, ABER NICHT GENUG!!! Könnte ich es nur geheim halten, mein Bein sähe anders aus. Ganz anders. So hilft es mir nicht. fuck.
Arbeiten? Ja, war ich – nach einer Nacht, in der ich kaum geschlafen habe, wieder einmal. Mit den Kollegen gescherzt, kompetent Vorgesetztenkram gemacht, Schwindelanfälle überspielt, Druck auf der Brust und anstrengendes Atmen ignoriert. Mich im Gespräch mit Mitarbeitern gefragt, wo zur Hölle eigentlich mein Problem liegt, wenn ich doch meinen Job ganz wunderbar mache und sogar scherzen kann.

Ich sollte zum Arzt gehen. Ich sollte mich mindestens den Rest der Woche krankschreiben lassen und mich selbst in dem Chaos suchen gehen, welches in meinem Kopf herrscht. Ich wünsche mir nichts mehr, als dass Schatz mich genau dazu zwingt, mir keine Wahl lässt. Denn wenn ich sie habe, sagt mein Kopf, ich soll gefälligst nicht den neuen Hausarzt gleich mit sowas überfallen, damit er nicht schlecht von mir denkt oder mich verurteilt. Oder mich gar wirklich krankschreibt. Weil, die Struktur, die arbeiten gehen mir bietet, ist ja doch gut und genau das, was ich brauche. Oder?
Alles ist so widersprüchlich. Jeder Gedanke ist das Gegenteil vom vorigen. Jeder hat Recht.

Und eine kleine Stimme wispert, dass ich bloß Aufmerksamkeit will. Bestätigt wissen will, dass es mir schlecht geht. Also, wirklich. Nicht nur eingebildet. Keine Anstellerei.

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